+++ BPA* berichtet +++ 26.11.2006 21:38+++

 

Dramatischer Leistungseinbruch bei Bergischen Brustkraulern!

 

Zuletzt bei den vierteljährlich ausgetragenen Wettkämpfen zum "Blei-Man" in Kalkutta wurde es offenbar:

Die führende bergische Krauler-Liga kränkelt und badet ihrer Form hinterher!

 

Als 7-er Staffel gemeldet traten lediglich 5 Athleten an, um außerhalb des Zeitlimits von einem Seenot-Rettungskreuzer geborgen und zur "After-Race-Party" transportiert zu werden.

 

Was ist geschehen? Wie erklärt sich dieser Leistungseinbruch? Wo bleibt der bergische Durchhaltewille?

Fragen über Fragen, die BPA zu einer unabhängigen Analyse veranlassten.

 

Anders als bei normalen Sportvereinen, z.B. Bundesligaclubs, verschwendete die Redaktion keine Minute mit der Abfrage von Manager- oder Trainerstatements.

 

Der Sache wurde schonungslos auf den Grund gegangen; Physiologen, Sportmediziner und Warmwasseraufbereiter wurden befragt!

 

Auch hat es weit reichende, ja tumultartige Befragungsaktionen gegeben, die ein spektakuläres Bild der Situation spiegeln.

 

 

Hier eine Zusammenfassung des Abschlussberichtes der Untersuchungskommission:

 

Die Trainingsbedingungen stimmen nicht mehr, so das umfassende Urteil!

 

"Sportliches Leistungsschwimmen erfordert gegenüber dem "handelsüblichen" Baden in einem Hallenbad (z.B. H2O in Lennep) die extraordinäre Vorbereitung der eingesetzten Muskelgruppen (hier: u. a. des Körpers). Alle zum gemeinen Schwimmsport erforderlichen Gliedmaße und derer mehr müssen ihre - die stand-by Temperatur überschreitende "metabolische Wärmeproduktion angepasste Vorlauftemperatur erreichen, um optimale Leistung abzugeben, so Dr. Hotcoldly, Universitiy of Swimland, member of WWSSA (World Wide Swim Sports Association)."

 

Wie konnte es dazu kommen, was ist wirklich passiert?

Nun, wie aus verlässlichen Quellen zu erfahren war, steht der Vorstand der BBK seit längerem mit dem Betreiber der Trainingsinstitution in Kontakt. Leider ohne wirklich messbaren Erfolg.

Eigene Messungen wurden den Leistungsschwimmern der BBK ohne jegliche rechtliche Grundlage untersagt. Auch wurde nicht darauf hingewiesen, dass im/am Schwimmer implantierte Temperatur-Dehnmess-Streifen oder wasserdichte Armbanduhren mit Multifunktionskontrolle verboten sind. Warum auch?

Da hat sich wohl einer verbrieft weit aus dem Fenster gelehnt!

Die Vorwärmbrausen zur Erreichung maximaler Muskelaktivität wurden jedenfalls aus welchen Gründen auch immer auf "Notbetrieb" umgestellt.

"Notbetrieb" bedeutet in diesem Zusammenhang: Herunterfahren auf zwingend erforderliche, lebenserhaltende Maßnahmen, nicht aber sportliche Höchstleistungen.

"Ob hier auch fortpflanzungsrechtliche Beweggründe eine Rolle spielen, sei dahin gestellt, so Dr. Waterquicky, University of Cansex, Freelove Islands,"

 

Der Verband der deutschen Warmwasseraufbereiter steht vor einem Rätsel:

" Wie konnte es so weit kommen; unsere Brenneranlagen können auch kochen, wenn es sein muss und Energie ist momentan genug vorhanden, so Prof. Dr. Geiser, Vorstandsvorsitzender der Wamwasser-Boilergemeinschaft,WBG !"

 

Eine Anfrage bei Frauen fördernden Vereinigungen ergab, dass man mit dieser kälteschrumpfenden Duscherscheinung im Bergischen Land durchaus leben könne, da "schlüpferübergreifende" Schwimmaktionen somit verhindert würden (Anmerkung der Redaktion: Wie lange noch, bis dass die Gene Mensch ausgestorben ist?).

 

Eine kosten- und selbstlos durchgeführte Umfrage an über 200 zwanglosen Besuchern vor den Pforten der betroffenen Schwimmarena ergab folgendes Bild:

 

91% der befragten Männer empfanden die Duschtemperatur gerade donnerstags als reine Körperverletzung.

3 % der befragten Männer würde lieber einen Badeanzug tragen?

6 % der befragten Männer hatten keine Probleme. Sie hatten vorsorglich ein Heizkissen oder einen Eierkocher mit.

 

75 % der befragten Frauen erkannten das Problem nicht und konnten keine Aussage treffen.

20 % der befragten Frauen zeigten Interesse an regelmäßigen Besuchen der Männerduschen, wenn sie denn warm wären.

5 % der befragten Frauen gaben an: " Das geschieht denen Recht"

   

Fazit: Wir meinen, ungeachtet peripherer Probleme:

  • Bergischen Schwimmclubs sollen wieder ordnungsgemäße Trainingsbedingungen erhalten. Der Erfolg kommt sicherlich auch städtischen Einrichtungen zu Gute.
  • Duschen ohne Erfrierungen ist eine staatliche Vorsorgepflicht, denen auch Kommunen folgen müssen (s. a. Schwimmbadverordnung SBV, gesamtes Dokument, hier: Wassertemperatur in Hallenbädern bei Duschpflicht).
  • Schwimmwettkämpfe sind nicht nur in der Antarktis von bergischem Interesse.
  • Man sollte zumindest an jedem Donnerstag ab 19:30 Uhr die Männerduschen auf "Warm" stellen, damit rüstige Brustkrauler trainieren können.

 

 

* BPA " Brustkrauler Presseagentur"

 

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